Leistungen

Ohrenanlegen mittels earfold® Methode

Sie sind eigentlich nur eine kleine Laune der Natur: abstehende Ohren.
Viele Betroffene leiden dennoch sehr unter ihren sogenannten Segelohren und möchten sie daher anlegen lassen.

Bis jetzt mussten Patienten für die Ohranlegeplastik einen größeren operativen Eingriff in Kauf nehmen. Dank der neuen earfold® Methode sind die Zeiten aufwendiger Operationen vorbei.

Dabei stehen die Ergebnisse der earfold® Technik denen traditioneller Ohrkorrekturen in Nichts nach – im Gegenteil!

Nur ausgewählte Ärzte haben sich bislang in diesem Verfahren qualifiziert und die Methode aus erster Hand direkt vom Hersteller übernommen.

01  Was ist das Besondere an der earfold® Methode?

Bislang konnten abstehende Ohren nur durch ein umfangreiches chirurgisches Verfahren korrigiert werden (sog. Otopexie): Hierbei wird der gesamte Ohrknorpel neu geformt.

Jetzt gibt es endlich eine unkomplizierte, effektive und schonende Alternative zu den klassischen Operationstechniken: Bei der earfold® Ohrkorrektur wird lediglich ein kleiner Metallclip eingesetzt, um das Ohr in Form zu bringen.

Diese Behandlung ist minimal-invasiv und hat gegenüber der traditionellen Otopexie daher etliche Vorteile:

  • Die Behandlung wird ambulant durchgeführt
  • Der Eingriff dauert nur 15-30 Minuten pro Ohr
  • Eine örtliche Betäubung reicht aus
  • Sie brauchen weder Kopfverband noch Stirnband
  • Sie sind sofort gesellschaftsfähig
  • Arzt und Patient können das Ergebnis vorher durch das Setzen einer „Probeklammer“ gemeinsam besprechen (sog. prefold®).
  • Die Korrektur ist dauerhaft und sofort sichtbar
  • Es entsteht keine große Narbe
  • Die Klammer kann auf Wunsch wieder entfernt werden
  • Die Methode ist geeignet für Erwachsene und Kinder
  • ab welchem Alter die Technik bei einem Kind anwendbar ist, entscheide ich individuell. Meistens werden die Ohren vor dem Schuleintritt angelegt, ums Hänseleien zu vermeiden. Kinder brauchen eine Vollnarkose.

Die Kosten der earfold® Technik sind mit denen der traditionellen Otopexie vergleichbar.

 

Wird hingegen der gesamte Ohrknorpel mittels klassischer Otopexie geformt, heißt das für den Patienten:

  • eine rein örtliche Betäubung reicht oft nicht aus
  • die Heilungszeit beträgt mehrere Wochen
  • nach der Korrektur muss er einen Kopfverband bzw. ein Stirnband tragen
  • die Ergebnisse können variieren
  • die klassische Methode ist eingreifender und daher mit einem größeren Risiko für Komplikationen verbunden

02  Wie funktioniert die earfold® Methode?

Bei der earfold® Methode werden hauchdünne, winzigen Clips aus Nitinol unter die Haut geschoben. Sie werden mittels eines speziellen Applikators direkt auf den Knorpel gesetzt und biegen diesen vorsichtig um, bis die gewünschte Form erreicht wird. Der dafür benötigte Schnitt ist gerade mal fünf Millimeter groß. Die Clips sind mit einer 24-karätigen Goldauflage beschichtet, sehr gut verträglich und kaum sichtbar.

Die earfold® Ohrenkorrektur ist die einzige Behandlung, bei der der Patient das Ergebnis vor dem eigentlichen Eingriff sehen und mitbestimmen kann. Möglich ist dies durch den Einsatz von sog. Prefold®®-Klammern. Diese werden zur Probe an der Ohrmuschel platziert, um die Wirkung der „echten“ Clips zu simulieren. So können Arzt und Patient das gewünschte Aussehen der Ohren in aller Ruhe gemeinsam besprechen.

03  Für wen ist die earfold® Methode geeignet?

Für abstehende Ohren gibt es zwei Ursachen: entweder eine zu große Ohrmuschel (Concha) oder eine wenig ausgeprägte innere Ohrfalte (Anthelix).

Meistens ist die geringe bis fehlende Ohrfalte der Grund. Dies Fälle lassen sich sehr gut mit der earfold® Methode behandeln.

Patienten mit einer zu großen Ohrmuschel hingegen müssen sich in der Regel weiterhin nach dem klassischen Verfahren operieren lassen.

Um herauszufinden, ob die Behandlung mit earfold® für Sie in Frage kommt, bedarf es immer des professionellen Blicks eines Arztes. Erst nach einer gründlichen Untersuchung der individuellen Anatomie Ihrer Ohren kann er entscheiden, welche Methode für Sie die beste ist.

04  Wenn die earfold® Methode bei mir nicht funktioniert: Können meine Ohren trotzdem angelegt werden?

Betroffene, für die das earfold® Verfahren zur Ohrkorrektur nicht in Frage kommt, müssen sich natürlich nicht mit ihrer Situation abfinden. Für sie steht weiterhin die klassische, bewährte Methode (Otopexie) zur Verfügung.

Die traditionelle Otopexie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das Ohr aufgeschnitten und der Ohrknorpel freigelegt wird. Knorpelteile werden entfernt, eingeschnitten oder abgenäht, um dem Knorpel die gewünschte Form zu geben. Diese herkömmliche Ohranlegetechnik führt zu sehr guten Ergebnissen.

Wegen des größeren medizinischen Eingriffs sind Vorbereitung und Nachsorge etwas aufwendiger als bei der earfold® Technik: Der Patient bekommt eine örtliche Betäubung und wird in einen Dämmerschlaf versetzt. Der Eingriff dauert ca. zwei Stunden, die Erholung- und Heilungszeit beträgt bis zu sechs Wochen. Nach der Korrektur müssen die Patienten für längere Zeit zunächst ein Kopfverband und danach ein Stirnband tragen.