Leistungen

Nasenkorrektur und Nasenoperationen

Sie macht ein Gesicht erst charakteristisch: die Nase.
Ihre Form ist so individuell wie ihr Eigentümer auch.

Vielen Menschen gefällt ihre Nase jedoch nicht – sie ist zu groß, zu breit, zu schief oder hat einen Höcker.

Bereitet die Atmung Schwierigkeiten oder raubt Schnarchen nicht nur den Schlaf des Partners, sondern auch den eigenen, geht dies auf Kosten der Gesundheit.

Fühlen sich Betroffene zu sehr beeinträchtigt, wünschen sie sich Abhilfe. Eine Nasenkorrektur stellt Gesichtsharmonie und Wohlbefinden wieder her. Sie verbessert Leistungsfähigkeit und gesundheitliche Verfassung.

In den richtigen Händen bewirkt eine Nasenoperation für den Patienten sehr viel: er gewinnt an Lebensqualität.

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01  Was kann an der Nase alles operiert werden?

Eine Nase wird aus ästhetischen oder funktionalen Gründen operiert. Oft hängt beides zusammen, so dass bei einer Operation Erscheinungsbild und Funktionsbeeinträchtigung gleichzeitig korrigiert werden. Z. B., wenn eine Schrägstellung der Nasenscheidewand die Schiefstellung der Nase bedingt.

Den chirurgischen Eingriff zur kosmetischen Korrektur der äußeren Nase bezeichnet man als Rhinoplastik.

Die operative Korrektur der inneren Nase, der Nasenscheidewand, heißt Septumplastik.

Die gleichzeitige Korrektur des inneren und äußeren Nasengerüstes wird Septo-Rhinoplastik genannt.

 

Bei einer ästhetischen Korrektur der äußeren Nasen werden Nasenknorpel, Nasenknochen oder die Nasenhaut optimiert, um die Nase sanft neu zu formen.

Patienten wünschen sich eine ästhetische Rhinoplastik etwa

  • zur Entfernung eines Nasenhöckers (auch mit der innovativen „push-down“ Methode)
  • zur Begradigung einer Schiefnase
  • zum Anheben der Nasenspitze
  • zur Verkleinerung der Nase insgesamt
  • zur Korrektur einer zu breiten oder plumpen Nasenspitze

 

Bei einer Septumplastik (Septum = Nasenscheidewand) werden diejenigen Teile von Weichgewebe, Knorpel oder Knochen im Inneren der Nase entfernt oder gerichtet, die die Funktion der Nase eingeschränkt haben.

Typische Eingriffe sind z. B.

  • die Begradigung einer verkrümmten Nasenscheidewand (einer Septumdeviation)
  • das Verschließen eines Lochs in der Nasenscheidewand (einer Septumperforation)
  • die Nasennebenhöhlenoperation wegen wiederkehrender Nasennebenhöhlenentzündung
  • manchmal kann sich eine Septumplastik auch positiv auf Schnarchen auswirken.

02  Wie läuft eine Nasenoperation ab?

Der Eingriff erfolgt je nach Einzelfall ambulant oder stationär. Was genau verändert wird, hängt vom gewünschten Ergebnis und der medizinischen Indikation ab: Die Nase kann in vielen Bereichen umgebildet werden.

 

Viele Veränderungen möglich Nasenkorrektur

Eine Operation bietet die Möglichkeiten, Knorpel- und/oder Knochenanteile, das gesamte Nasengerüst oder nur die Nasenspitze umzuformen. Die Nase kann kürzer oder schmaler modelliert und von einem Nasenhöcker befreit werden. Ist die Nase in ihrer Funktion durch ein Loch in der Nasenscheidewand oder deren Schiefstellung gestört, wird das Nasenseptum begradigt oder aufgefüllt.

Für all diese Eingriffe setzt der Operateur Instrumente wie Hammer, Meißel, Fräse und Feile in einer extra feinen Ausführung ein. Damit das Ergebnis der angestrebten Form entspricht, wird gelegentlich auch Knorpel aus dem Körper des Patienten entnommen. Hierfür eignen sich gut Nase, Ohr oder Rippen.

Um einen Nasenhöcker zu entfernen, gibt es inzwischen eine schonendere Methode, genannt „push-down“ bzw. „let-down“.

 

Offen oder geschlossen – der Arzt entscheidet

Der Chirurg hat für die Operation die Wahl zwischen einer geschlossenen oder offenen Technik.

Genaugenommen handelt es sich nicht um verschiedene Operationstechniken, sondern um den chirurgischen Zugang:

Bei der geschlossenen Variante setzt der Arzt die Schnitte durch die Nasenlöcher im Inneren der Nase.

Offener Zugang bedeutet, dass ein kleiner, unauffälliger Schnitt von 5–6 mm am Nasensteg erfolgt.

 

Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile: Beim geschlossenen Zugang bleiben z.B. keine sichtbaren Narben. Das Operationsfeld lässt sich hingegen beim offenen Zugang besser sehen, da die gesamte Anatomie der Nase durch das Wegklappen der Haut freigelegt wird.

Für die chirurgische Präzision ist es in manchen Fällen besonders wichtig, die Nasenstruktur in allen Einzelheiten deutlich erkennen zu können. Das gilt insbesondere für voroperierte Nasen. Der Nachteil des „offenen“ Zugangs liegt in einer länger anhaltenden Schwellung und in manchen Fällen in einer kleinen Narbe am Nasensteg, die allerdings kaum sichtbar ist.

03  Was macht einen guten Operateur aus?

Eine Nasenkorrektur ist ein Eingriff, der das gesamte Gesicht verändert.

Eine Nasenoperation ist auch Eingriff, der entscheidend ist für die Funktionalität der der Nase.

Dessen müssen sich der Patient und insbesondere der Arzt immer bewusst sein.

Bei einem guten Operateur kommen daher zwei Dinge zusammen: ausgezeichnete Fähigkeiten in der HNO-Chirurgie und ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden.

Schließlich soll die Nase den Gesichtszügen entsprechen, natürlich aussehen und sich harmonisch in das Gesicht einfügen. Es kommt auf kleinste Nuance an. Das Ergebnis darf jedoch nicht auf Kosten der Gesundheit gehen. Die Nasenkorrektur ist daher operationstechnisch einer der anspruchsvollsten Eingriffe überhaupt.

 

HNO Facharzt kann operationstechnische Anforderungen erfüllen

Die entscheidenden anatomischen Kenntnisse, das Wissen um die richtige Operationstechnik und das erforderliche Fingerspitzengefühl erwirbt ein guter Operateur im Rahmen der Ausbildung zum Facharzt HNO.

In der modernen Nasenchirurgie werden nicht einfach Gewebe, Knorpel oder Knochen entfernt. Stabilität ist das A und O, damit die Nase sich nach dem Eingriff nicht mehr verändert; sie soll ihre neue Form ein Leben lang behalten. Ein Facharzt für HNO erlernt strukturerhaltende Nasen-OP-Techniken und perfektioniert sein gutes Gefühl für Ästhetik – so wird er den hohen Anforderungen an Nasenoperationen gerecht.

04  Brauche ich nach meiner Nasenoperation Tamponaden?

Ich verwende nach einer Nasenkorrektur oder Nasenscheidewandoperation so gut wie gar keine Nasentamponaden mehr.

In der Tat haben Tamponaden einen bestimmen Zweck: Sie sollen Blutungen verhindern und die Schleimhäute wieder eng anlegen. Die Tamponaden sind aber gelegentlich unangenehm; sie blockieren die Nasenatmung und das Herausziehen ist etwas unangenehm.

 

Gute Alternativen machen Tamponaden überflüssig

Wer sich eine Nasenkorrektur wünscht, muss aus Angst vor Tamponaden nicht mehr davor zurückschrecken.

Moderne Nasenchirurgie kommt ohne Tamponaden aus. Blutergüssen und dem Ablösen der Nasenschleimhaut beuge ich mit einer besonderen, schonenden Nahttechnik vor. Für diese sog. Matratzennähten verwende ich selbstauflösende Fäden. Nach dem Eingriff können auch innere Nasenschienen aus Silikon (Splints) mit Atemröhrchen eingesetzt werden, um Nasenschleimhaut und Nasenscheidewand zu fixieren und zu schützen. Diese lassen sich wegen ihrer glatten Oberfläche viel leichter ziehen, ohne dass Gewebe an ihnen haftet. Zur Blutstillung setz ich darüber hinaus Radiofrequenz ein.

05  Wie lange dauert eine Nasenoperation und welche Narkose wird eingesetzt?

Bei einer ästhetischen oder funktionellen Nasenkorrektur muss man mit einer Operationsdauer von einer bis maximal drei Stunden rechnen. Die Zeitspanne hängt vom Umfang des Eingriffs und der individuellen Beschaffenheit der Nase des Patienten ab.

Den Eingriff führe ich in der Regel unter Vollnarkose durch. Nur in seltenen Fällen reicht eine örtliche Betäubung aus.

06  Wann kann ich die endgültige Form meiner neuen Nase sehen?

Jede Nasenoperation bringt Schwellungen mit sich. Die größten Schwellungen klingen nach etwa zwei bis drei Wochen ab und die neue Kontur ist bereits zu sehen. Die endgültige Form der Nase wird jedoch erst sichtbar, wenn die Narbenbildung ganz abgeschlossen und das Gewebe gänzlich abgeschwollen ist.

Dies erfordert ein wenig Geduld. Es ist nicht unüblich, dass Patienten sechs bis zwölf Monate abwarten müssen, bei dicker Nasenhaut sogar manchmal bis zu 24 Monate. Die Ausdauer wird aber durch das Ergebnis belohnt.

07  Was ist das Besondere an einer Nasennachkorrektur (Revisionsrhinoplastik)?

Es ist leider eine Tatsache: Nicht jede Nasenoperation verläuft gut. „Bestenfalls“ ist der Patient mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, er hat sich seine neue Nase vielleicht etwas anders vorgesellt.

Schlimmstenfalls jedoch ist die Nase tatsächlich verunstaltet, der Patient hat dauerhaft starke Schmerzen oder kann nicht mehr gut atmen.

 

Voroperation durch unerfahrenen Arzt oder ungünstiger Regenerationsprozess

Häufig wurde bei einer Voroperation die Funktion der Nase zu Gunsten ihres Aussehens geopfert. Hinzu kommt, dass lange nicht alle Chirurgen die erforderliche Ausbildung und Erfahrung haben, um eine komplizierte Nasenoperationen durchführen. Viele Ärzte wissen bereits nicht, dass die Beschaffenheit der Haut, also ob sie dick oder dünn ist, das Ergebnis maßgeblich beeinflusst. Sie scheitern an den operationstechnischen Anforderungen, die es bedarf, um die Stabilität der Nase zu gewährleisten.

Manchmal gelingt einem Operateur der Eingriff zwar gut, aber ein ungewöhnlicher Heilungsverlauf wirkt sich negativ auf das Resultat aus.

Auch in solch einem Fall möchten sich Patienten oft wegen der negativen Erfahrungen/Vorbelastung in dann möchten sich Patienten in andere Hände begeben.

 

Große Herausforderung an Nach-Operateur

Eine voroperierte Nase ist stark vernarbt und hat ihre ursprüngliche Struktur eingebüßt. Daher ist eine Nasennachkorrektur viel schwieriger und mit einer Erstoperation nicht vergleichbar. Sie ist eine besondere Herausforderung und sollte von einem Operateur durchgeführt werden, der sich auf Nasennachkorrekturen spezialisiert hat. „Perfekte“ Ergebnisse können auch oft nicht mehr erzielt werden.

08  Nasenkorrektur ohne Operation – geht das?

Ja. Eine Nase kann auch ohne Operation korrigiert werden. Dabei wird die Nase durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure als Filler modelliert.

Wer einen chirurgischen Eingriff scheut, muss also nicht auf eine Veränderung seines Aussehens verzichten.

Störende Merkmale wie etwa ein Höcker, Unregelmäßigkeiten, eine gefurchte oder abgesunkene Nasenspitze werden mittels Hyaluron-Injektion kaschiert – mit sehr gutem Effekt. Dieser ist sofort sichtbar, aber nicht von Dauer. Der Filler wird im Körper langsam abgebaut, das Resultat hält in der Regel 9 bis 12 Monate.

09  Was muss ich in der Zeit nach der Nasenkorrektur beachten? 

Unmittelbar nach der Operation werden Schwellungen oder Blutergüsse auftreten. Die gute Nachricht ist: Nach spätestens drei Wochen sind Sie wieder „gesellschaftsfähig“.

Dafür, und damit der Eingriff ein Erfolg wird, müssen sich Patienten an bestimmen Verhaltensregeln halten. Nach der Operation wird dem Patienten für 1 bis 2 Wochen ein Gipsverband angelegt, um die Nase auch von außen zu schützen und zu stabilisieren. Der Verband muss unbedingt trocken bleiben und festsitzen.

  • Also Finger weg vom Gips! Lösen Sie ihn keinesfalls selbst ab und verschieben Sie ihn nicht. Achten Sie bei der Körperpflege dringend darauf, dass der Verband nicht nass wird.
  • Nehmen Sie auf keinen Fall Aspirin oder andere blutgerinnungshemmende Medikamente und verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin. Das gilt auch und vor allem für die Zeit vor der Operation!
  • Schlafen Sie in Rückenlage und mit erhöhtem Oberkörper
  • Vermeiden Sie starke Gesichtsbewegungen
  • Wenn Sie nießen müssen, haben Sie jetzt die Gelegenheit, dies mit offenem Mund zu tun.
  • Schnäuzen Sie sich nicht
  • Sie dürfen keinen Sport treiben
  • Schonen Sie sich. Bereits schweres Heben oder Tragen kann Blutungen auslösen

Nasenkorrektur Nasenkorrektur Nasenkorrektur

Mindestens einen Monat lang sollten Sie

  • weiterhin auf Sport verzichten. Besonders verletzungsanfällige Sportarten wie Ball- und Kampfsportarten sollten Sie mindestens für drei Monate unterlassen
  • genau so lange sollten Sie keine (Sonnen)Brille tragen
  • direkte Sonneneinstrahlung auf Nase und Gesicht vermeiden
  • nicht in die Sauna gehen

10  Was sind die Risiken und mögliche Komplikationen dieses Eingriffs?

Nach einer Nasenoperation sehen die Patienten in aller Regel etwas lädiert aus – das ist aber kein Grund zur Sorge.

Prinzipiell gehört eine Nasenkorrektur zu den risikoärmeren Operationen, zu Infektionen oder (Nach)Blutungen kommt es selten. Diese können ggf. einfach gestillt werden.

Meistens entstehen Schwellungen und Blutergüsse um die Augenpartie (vor allem nach Höckerkorrekturen), diese verschwinden meist nach 7 bis maximal 10 Tagen wieder.

Die Nase selbst benötigt mehr Zeit, bis sie abgeschwollen ist: mindestens 6, in der Regel aber 12 Monate.

 

Hautbeschaffenheit bestimmt maßgeblich die Abheilung

Wie die Heilung verläuft, hängt zudem stark mit der Beschaffenheit der Haut ab.

Hat der Patient dicke Haut (erkennbar an großen Poren und eher fettiger Haut sowie wenig Konturen), braucht die Nase länger bis sie abschwillt und ihre endgültige Form annimmt. Man muss hier mit bis zu 24 Monaten rechnen.

Dicke Haut setzt auch den chirurgischen Möglichkeiten Grenzen: Eine sehr starke Verkleinerung in eine feine Stupsnase ist ehrlicherweise nur schwerlich machbar. Wird die Nase aber gut operativ stabilisiert und bringt der Patient viel Geduld mit, kann er mit einem ansprechenden Ergebnis rechnen, das ihn mehr als zufrieden stellt.

Menschen mit dünner Haut haben den Nachteil, dass bereits kleinste Unregelmäßigkeiten auf dem Nasenrücken sofort sichtbar sind. Diese Unebenheiten können mit körpereigenem Knorpel oder Bindegewebe als Transplantaten verdeckt werden. Diese müssen jedoch anwachsen, so dass es wegen der benötigen Blutzufuhr zu geröteten Gefäßen an der Nase führen kann. Diese Rötungen lassen sich notfalls gut mittels Laser behandeln.

Entfernung eines Nasenhöckers mittels Push-Down-Methode

Die Push-Down-Methode ist eine etwas in Vergessenheit geratene, inzwischen verfeinerte Technik, um einen Nasenhöcker zu beseitigen. Das Besondere daran: Die sehr schonende Vorgehensweise beim sog. push-down.

Bei der konventionellen Methode wird der Höcker z. B. mit einem Meißel abgetragen und hierfür das Nasendach komplett geöffnet. Das offene Nasendach muss dann durch Verlagern der seitlichen Knochen wieder rekonstruiert werden, was mit Unregelmäßigkeiten einher gehen kann. Diese müssen dann ggf. mit Knorpeltransplantaten ausgeglichen werden. Da im Laufe der Zeit die Haut der Nase dünner wird, ist es nicht ungewöhnlich, wenn diese Abweichungen mit dem Abschwellen und Älterwerden mal zum Vorschein kommen.

Infografik: Nasenkorrektur mittels Push-Down-Methode

 

Kein offenes Nasendach beim Push-Down

Das kann bei der Push-Down-Technik nicht passieren. Das Nasendach wird nicht geöffnet, sondern der Operateur entfernt überschüssige Knorpel- und Knochenanteile der Operateur innenliegend. Dann schiebt bzw. drückt er Höcker und Nasendach nach innen – der Höcker verschwindet optisch von außen.

Für einen großen Nasenhöcker gibt es die sog. Let-Down-Methode. Bei dieser Variante wird der Höcker herabgelassen und das Nasendach nach vorn gekippt.

Beide Techniken sind wegen der geschlossenen Operationsweise besonders schonend, da Gefäße und Nerven nicht so strapaziert werden. Darüber hinaus sind keine Unregelmäßigkeiten wie bei der konventionellen Höckerentfernung zu befürchten.

Die Push-Down-Methode ist eine Technik, die nur wenige Operateure bislang wieder aufgegriffen haben.

Begradigung einer Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation)

Eine starke Verkrümmung der Nasenscheidewand (Septumdeviation) ist der häufigste Grund für eine schlechte Nasenatmung. Eine schlechte Nasenatmung wiederum verursacht eine Reihe von Beschwerden, wie Austrocknung der Nase, Nasenbluten, Kopfschmerzen, Schnarchen und nicht erholsamer Schlaf, Riech- oder Geschmacksstörungen, Konzentrationsstörungen, häufige Infekte der oberen Atemwege sowie Rachen- und Kehlkopfentzündungen.

Betroffene ahnen oft gar nicht, dass ihre Beschwerden mit einer Verbiegung der Nasenscheidewand zusammenhängen.

Eine begradigte Nasenscheidewand ist für die Gesundheit nicht zu unterschätzen und erleichtert den Alltag der Patienten ungemein.

 

Begradigung der Nasenscheidewand ist komplexer Eingriff

Um die Nasenscheidewand zu begradigen, genügt es in manchen Fällen, dass der Operateur den Knorpel an bestimmten Stellen einschneidet und dieser sich dann von allein gerade stellt. Meistens müssen jedoch Teile des Knorpels oder Knochens entnommen, umgeformt, wieder zusammengesetzt und sodann implantiert werden; die mittige und gerade Nasenscheidewand darf dabei keine zu starke Zugeinwirkung auf das umliegende Gewebe haben.

Die Korrektur einer Septumdeviation ist keine Kleinigkeit, sondern besteht aus vielen komplexen Einzelschritten. Patienten sollten diese Operation daher von einem Facharzt HNO ausführen lassen, der das erforderliche Know-How hat.

Operativer Verschluss eines Lochs in der Nasenscheidewand (Septumperforation)

Eine intakte Nasenscheidewand ist wichtig, damit Gesundheit und Lebensqualität nicht eingeschränkt sind. Dies ist aber der Fall, wenn die Nasenscheidewand ein Loch hat (Septumperforation). Die Gründe können sehr unterschiedlich sein, nicht selten ist die Ursache in der Tat eine vorausgegangene Nasenscheidewandoperation.

Ein kleines Loch verursacht zwar noch keine Beschwerden, aber es schließt sich auch nicht von allein. Im Gegenteil, Septumperforationen werden in der Regel langsam immer größer.

 

Verschluss der Perforation ist Eingriff auf hohem Niveau

Als Folge wird die Nasenatmung beeinträchtigt und im Randbereich des Loches die Schleimhaut nur schlecht durchblutet. Es kommt zu Beschwerden wie, Austrocknung der Nase, häufiges und z.T. heftiges Nasenbluten, Kopfschmerzen, Infektionen und Tagesmüdigkeit aufgrund von Schlafstörungen.

Das Loch muss mit körpereigenem Gewebe, zum Beispiel Ohrknorpel, und unbeschädigter Nasenschleimhaut geschlossen werden. Es handelt sich um eine herausfordernde Operation, die viel Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert.

Der operative Verschluss einer Septumperforationen ist ein Eingriff auf hohem Niveau, den ein Facharzt für HNO ausführen sollte.

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